https://www.youtube.com/watch?v=P8-7PHF-Fgo&t=100s
OneFlow® ist ein Kalkschutzsystem, das für Anlagen mit offenem Kreislauf geeignet ist, die Wasser mit den in der Produktbeschreibung genannten chemischen Eigenschaften verwenden, sowie für Anlagen zur Warmwasserbereitung. Die Behandlung ist physikalisch und nutzt eine Technologie der Kristallisation von Calcium- und Magnesiumionen (Template Assisted Crystallization - TAC).
Der TAC-Kristallisationsprozess von OneFlow® ist ein physikalischer Prozess, bei dem das polymere Granulatmaterial in geschlossenen Behältern die Aggregation von Calciumionen Ca
und Magnesiumionen Mg
die natürlich im Wasser enthalten sind, ermöglicht, um deren Kalkablagerung in Rohren und Geräten zu verhindern.
Funktionsprinzip: Die Mineralien Ca und Mg, die natürlich im harten Wasser enthalten sind, sammeln sich auf der Oberfläche des polymeren Granulatmaterials und binden sich entsprechend der brownschen Molekularbewegung, wobei mikroskopische Kristalle entstehen.
Die mikroskopischen Kristalle lösen sich von der Oberfläche des polymeren Granulatmaterials, sobald sie wachsen, bleiben im Wasser suspendiert und bewegen sich passiv im Wasserkreislauf zu den Endpunkten der Anlage, wobei die Vorteile der Mineralien Ca und Mg erhalten bleiben.
Das physikalische System erfordert keine Zugabe weiterer Zusatzstoffe, ist frei von Chemikalien, Salzen und benötigt weder Regeneration, Stromversorgung noch Rückspülung.
Das System ist zudem in der Lage, bestehenden Kalk zu entfernen.
Der Kristallisationsprozess von Calcium- und Magnesiumionen verändert nicht die Wasserhärte, die somit vor und nach dem Prozess unverändert bleibt, verhindert aber die Kalkbildung und deren Ablagerung.
Das polymere Granulatmaterial muss gemäß den Herstellerangaben regelmäßig ausgetauscht werden.
Die technische Norm UNI 8065, die in den letzten Jahren überarbeitet wurde und als wichtigste technische Referenzregel gilt, hat im Mai 2019 die öffentliche Anhörung abgeschlossen und steht kurz vor der Veröffentlichung.
Zur Unterstützung der Verwendung von OneFlow® kann in der Norm auf den folgenden Absatz Bezug genommen werden
6.1.1 Physikalische oder chemisch-physikalische Behandlungen
Die wichtigsten physikalischen und chemisch-physikalischen Behandlungen sind die folgenden:
- Filtration und/oder Schlammabtrennung zum Schutz von nachgelagerten Geräten und dem hydraulischen Kreislauf;
- Entgasung;
- Enthärtung mittels Ionenaustauscherharzen;
- Remineralisierung;
- Selektive Entfernung von Nitraten und anderen Ionen mittels Ionenaustauscherharzen;
- Demineralisierung
Andere Behandlungen sind zulässig, sofern die eingesetzten Systeme nationalen, internationalen Standards, Publikationen oder Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsprechen und im Einklang mit der geltenden Gesetzgebung für Wasseraufbereitungsgeräte für den menschlichen Gebrauch stehen*.
Die Behandlungen müssen außerdem die Anforderungen dieser Norm erfüllen.
*DM 25/12 und Leitlinien 2013 des Ministeriums für Wasseraufbereitungsgeräte für den menschlichen Gebrauch